Hey,
ich weiss, ich hab schon länger nichtmehr geschrieben, das lag einerseits dadran das nicht so viel passiert ist und andererseits daran das ich nicht so viel Lust hatte, also fang ich jetzt einfach mal an mit dem wichtigsten, was es zu erzählen gibt: Dem Seattle trip.
Wir sind am Dienstag morgen auf der ersten Fähre nach Vancouver gefahren, die Fahrt war n bisschen langweilig, aber die Gruppen haben schiech gebildet: meine beste Deutsche Freundin hier und ich sind gute Freunde mit 2 der Jungs, die alle auf einem Zimmer waren, das heisst wir waren die ganze Zeit mit denen unterwegs.. oder die Meiste Zeit. Sonst gabs nur reine Mädchen Gruppen, so wie immer eben, nur das wirklich jeder mit jedem klar gekommen ist im grossen und ganzen.
In Vancouver haben wir dann unseren Tour guide getroffen, der auch den Bus nach Seattle gefahren hat. Er war so um die 25 Jahre alt und super nett. Wir 5 (2 Mädels, 3 Jungs) haben uns die letzte Reihe geschnappt und da die Fahrt über geredet und Musik gehört und gegessen. Wir mussten dann auch noch n Formular ausfüllen um über die Grenze zu kommen, waren dann an der Grenze und mussten da dann erstmal Fingerabdrücke scannen, Gepäck kontrollieren lassen und den Bus natürlich und konnten dann weiter. Als wir auf unsere Passkontrolle warten musste fing natürlich wie immer in solchen Situationen das grosse pass vergleichen an. Wir deutschen haben untereinander nur über die Passbilder der anderen gelacht, aber die japanischen Pässe waren dann interessanter, die haben alles auf japanisch und Englisch stehen (während von den ca. 8 Sprachen im deutsche Pass kein Japanisch oder Chinesisch oder Koreanisch dabei ist!), sind aussen schwarz oder richtig tief dunkelblau, und ausserdem sehen die Unterschriften so schön aus! Kein Hingekritzelter Name sonder schöne ordentliche Schriftzeichen!
Weil am Dienstag morgen n Helikopter Unglück nahe der Space Needle wo auch unser Hotel war war, haben wir nicht wie geplant zuerst die Duck Tour gemacht, sondern waren erst in einem Outlet center shoppen, 4 Stunden lang! Markenklamotten billig kaufen, das war super! Wir waren zu dritt unterwegs, wir zwei Mädels und haben einen der Jungs mitgeschleppt, der sich auch n paar Sachen gekauft hat und so, er hat es zwar nicht so genossen wie wir, aber ich denke er hatte trotzdem Spass.
Als wir dann in Seattle angekommen sind war es schon spät, deswegen sind wir nur kurz an der Space needle vorbei, haben n paar Bilder gemacht, und sind dann alle zusammen essen gegangen, wir Jugendlichen alle an einem Tisch, also 15 Personen Tisch und die Erwachsenen n bisschen weiter entfernt, und das essen war super gut! Auch wenn wir alle nicht so Hunger hatten.
Man sah übrigens ein paar Kamera teams, ich glaube wir sind ein paar mal im Hintergrus von irgendwelchen Reportern die über den Absturz berichten, und wir haben einige Blumen gesehen. Es sind wohl 2 Menschen gestorben.
Zurück im Hotel war es dann noch nicht so spät, also sind wir nochmal ins Jungszimmer und haben mit denen geredet, wir Mädels haben uns die Haare gemacht und dann haben zwei gewisse Leute mit einem meiner Haargummis n Krieg angefangen… der sich übrigens bis zum letzten Tag hingezogen hat! Aber es war ganz lustig zuzugucken, wie die zwei sich unauffällig hinter Menschen versteckt haben um nicht getroffen zu werden und dann wenn das Haargummi wie eig immer daneben ging wie man es am unauffälligsten und schnellsten wieder aufhebt!
Am nächsten Morgen war dann um 8:30 treffen beim Frühstücksraum, wo uns dann gesagt wurde das wir uns 9:15 in der Lobby treffen. das Rührstück war okay, normales Amerikanisches kontinental breakfast, nur die Waffeln sollen wohl besser als in anderen Hotels gewesen sein.
Um 9:15 waren wir dann fast komplett und n paar min später kamen dann die letzten eingetrudelt und es ging los, zuerst ne walking tour durch downtown, von unserem Hotel bis zur Pine street, die dann runter zum Fischmarkt und von da an dann zur Underground Tour, die nicht verpflichtend war. Einer der Jungs und ich wollten die aber machen, also ist hat dann unsere ganze 6er Gruppe entschieden die zu machen, und sie war richtig gut: Seattle wurde ja eigentlich auf sich selbst gebaut, also die erste Stadt war auf Sand gebaut der regelmässig durch die Flut überschwemmst wurde, was logischerweise nicht so toll ist. Durch das grosse Feuer wurden dann 36 Blocks zerstört und die Stadt wurde wieder aufgebaut, nur dieses Mal sozusagen im zweiten Stock: Die Häuser wurden zwar wieder auf dem Sand gebaut, aber die Strassen in der Mitte wurden ein Stockwerk nach oben verlegt, mit riesigen Stützen auf dem Boden. Bevor das fertiggestellt wurde mussten die Menschen immer an jeder Strassenecke ne Leiter hoch klettern, über die Stütze laufen und dann auf der anderen Seite wieder runter klettern. 18 Leute sind dabei in den Tod gestürzt - laut unserem Guide betrunkene Männer die nach dem Kneipenbesuch nichtmehr gerade gehen konnten.
Danach waren wir zu sechst in der cheese cake factory Montag essen, das ist das Restaurant, wo Penny aus The big bang theory arbeitet. Sie haben richtig gutes Essen, haben nen guten Preis und die cheese cakes sind himmlisch! Wir hatten 4 Stücke, alle von verschiedenen Kuchen, und haben die zu sechst nicht aufgegessen bekommen. Aber sie waren alle top, ich glaube wir waren alle noch nie so voll nach einem Restaurant!
Am Nachmittag gings dann zum EMP Museum, da hatten sie eine Sciencefiction ausstellung, eine Horror, eine Fantast, eine zu Nirvana, Jim Hendrix und dann konnte man auch noch selber Instrumente ausprobieren.
Ich habe mich zuerst auf den Science Fiktion Part gestürzt und wurde nicht enttäuscht: Kirks Kapitänsstuhl, Datas Uniform, der Helm einen Anubis Wache, Neos Kostüm (Matrix) und so weiter! Dann Horror, da ich aber keinen der Filme wirklich kannte waren wir da in ein paar Sekunden durch. Danach haben wir das selber Musik machen ausprobiert, aber da viel zu viele Menschen da waren und ich ja ei kein Instrument spiele wurde uns das nach 10 min langweilig und wir haben uns auf die Fantasy Ausstellung gestürzt, die richtig toll war! Stab und Krone der weissen Hexe aus Narnia, eins von Sirius Blacks Kostümen, Kostüme aus the Prinzess bride und viele mehr, dann konnte man noch seine eigene Fantasy Weltkarte erstellen und andere Sachen machen, da haben wir uns dann richtig lange aufgehalten! Als das Museum dann um 5 zugemacht hat haben wir uns am Ausgang getroffen und sind alle zusammen auf die Space needle, man hatte ne super Sicht über Seattle von oben, aber es war super windig und kalt, also sind wir nur einmal draussen rumgelaufen und haben dann dasselbe drinnen gemacht und dann gab es auch noch einen Bildschirm, an dem man die 360° Sicht hatte und sich verschieden Tageszeiten angucken konnte. Der Sonnenuntergang gegen 9 war wirklich wunderschön dadrauf!
Nach nem kurzen Besuch im Souvenir Shop, der vollkommen überteuert war sind wir dann zum nächsten Food Court Abendessen gegangen, ohne das es beabsichtigt war sassen alle 15 von uns am Ende am selben Tisch und 13 Leute davon hatten Pizza, die richtig gut war.
Als wir dann so gegen 7:30 wieder im Hotel waren war es zu spät um noch was draussen zu machen und die Lehrer wollten uns auch nicht gehen lassen und zu früh zum schlafen, also haben wir uns wieder mit den Jungs getroffen, der Haargummi Krieg wurde fortgeführt und wir haben ein neues japanisches Kartenspiel gelernt, das richtig viel Spass macht!
Am letzten Tag war wie am letzten Tag auch treffen um 9:15 in der Lobby, es waren mal wieder fast alle pünktlich, und dann um 10 war unsere Duck tour. Ducks sind Amphibienfahrzeuge, das heisst sie können auf dem Land und im Wasser fahren. Ich hab zum Glück nen Sitz neben einem der Jungs den ich mag bekommen und unser Tour guide war richtig genial, hatte sehr viele Witze parat, wusste viel und hatte super Musik. Als wir losgefahren sind hat die Star Wars Melodie angefangen zum Beispiel.
Wir sind dann an vielen Sachen die wir schon kannten vorbei gekommen, aber es war trotzdem wieder interessant. Es war etwas kalt weil so Ducks offen sind, aber auf jedem Sitz lag ne Decke bereit, also ging es noch. Der Wasser Part war dann auch richtig schön, mit ner super Sicht auf die Skyline.
Danach hatten wir 2 Stunden zweit zum Shoppen, da waren meine Freundin und ich dann alleine weil wir die Jungs nicht wirklich zum Bikini shoppen mitnehmen wollten. Wir haben an dem nachmittag aber noch viel mehr als nur Bikinis gekauft im Endeffekt… :D
gegen 2 waren wir dann alle wieder zurück am Hotel und haben uns in den Bus gesetzt, wir haben wieder die letzte Reihe bekommen und haben es uns da gemütlich gemacht, in unserer festen Sitzordnung. Es lief darauf hinaus, das ich am Ende auf drei Personen lag: Meine Freundin hinter mir, an die ich mich gelehnt hab und meine Beine über die nächsten zwei Jungs ausgebreitet, richtig bequem!
Die Kanadische grenze war dann wieder n kleiner aufwand, wir mussten erst 20 min neben nem duty-free shop warten, dann so 20 min im Bus und dann waren wir endlich an der Reihe. Die Kontrolle an sich ging dann ganz schnell, sie haben nur kurz die Zettel die wir ausfüllen mussten kontrolliert, einmal kurz in den Pass geguckt und das wars, nichtmals der Bus wurde kontrolliert.
Dann gings zur Fähre, die dann so gegen 7 Uhr abends gefahren ist. Auf der Fähre haben wir alle erstmal Abend gegessen, davor, als die Schlange zu lang war, gegenseitig die Handys und Geldbeutel untersucht. Amerikanisches und Kanadisches Geld ist sehr interessant, und auch was manche Leute so an Kärtchen haben, von verschiedenen Shops, dann Karten die Freunde mal gegeben haben und so weiter. Nebenbei wurde dann mein Handy von einem der junge genommen der sich dann erstmal durch meine Bilder geklickt hat, während ich mich durch die Kamera des nächsten geklickt habe und so weiter, kollektives anti-langeweile veralten eben. Dann haben wir alle kurz gegessen und dann kam jemand auf de Idee wieder karten zu spielen,wir haben also erst ne Stunde wieder das japanische Spiel gespielt, was richtig lustig war. Wir haben alle nicht wirklich versucht unsere karten vom direkten Sitznachbarn geheim zu halten und der Japaner neben mir hat mir dann immer Tipps gegeben und so weiter. Nach ner Zeit haben wir versucht das Spiel mit 3 Teams zu spielen, also jeder Spieler hatte karten, aber die Spieler die in einem Team sind können untereinander karten tauschen und sich absprechen. Manche haben dann super auf Strategie gesetzt, ich hab auf meinen japanischen Teamkollegen vertraut und Spass gehabt. Als wir dann auf das Spiel keine Lust mehr hatten haben wir den Japanern Mao Mao beigebracht und das dann den Rest der Fahrt gespielt, es ist ja ein leichtes Spiel, das einfach richtig schnell geht eigentlich. Da wir einfach keine Lust hatten unsere karten extrem zu verstecken wusste man eigentlich immer die Karten seines Sitznachbarn, da wir 6 Leute waren nicht zu schlimm eigentlich, aber einer meiner hat mir einmal fast den Sieg vermasselt… meinen einzigen Sieg! Nur weil er wusste was meine letzte Karte war. Aber wie auch immer, es hat super Spass gemacht, und nachdem wir das Haargummi im Fährenterminal in Vancouver verloren haben gab es auch da keine Kriege mehr, auf jeden fall nicht mit Haargummis.
Und das war auch eigentlich schon der ganze Trip, er war auf jeden Fall super lustig, mit vielen netten Menschen und auch interessant. Ich bin richtig froh, das ich den gemacht hab, sonst hätte ich wirklich ein Highlight verpasst!
Bis zum nächsten Mal dann!
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