Noch ein paar Bilder zum Trip!
Das bin ich, falls ihr mich nicht erkennt in diesen 10 Schichten Kleidung und der Regenhose die da sehr interessant von meiner Schulter hängt. In der Hand der kleine Seestern, der war total süss und hat sich auch nicht festgesaugt, wie es grössere manchmal tun.
Das Lagerfeuer am Abend, als es noch hell war, irgendwann während wir gegessen haben. Am Ende sassen wir alle auf einem der Balken und haben Marshmallows gemacht :)
In die Stelle habe ich mich verliebt, so wunderschön ist es da! Die Wellen die ein angenehmes Hintergrundrauschen schaffen, die Sonne, es war warm, der Wasserfall, auf der linken Seite aus dem Bild… wunderschön!
Seattle, die Space Needle.
Gum Wall in Seattle, eigentlich ziemlich eklig wenn man es sieht… beim Photos machen sind wir alle nicht sehr nahe gegangen wenn wir vor ihr Photographiert wurden.
Das war im EMP Museum, Kirks Stuhl aus Star Trek mit einigen Tribblets drum rum :)
Susans Bogen, das Geschenk vom Weihnachtsmann aus Narnia!
Samstag, 29. März 2014
Freitag, 28. März 2014
Wandern, 1 kg in 2 Tagen - zugenommen
Hey,
Ich war die letzten 2 Tage mit einer richtig geilen (deutschen) Gruppe wandern, an der Westküste Vancouver Islands. Wir waren genialerweise nur 4 Mädels und dann natürlich der Guide von Island Escapades.
Mittwoch morgen ging es los, wir haben eine Fähre rüber von unserer Insel auf die nächst grössere Insel genommen, sind einmal quer über diese Insel gefahren und waren dann eigentlich schon da, es war etwas mehr als eine Stunde fahren, also nicht so lang. So auf der hälfte der Strecke haben wir dann Radio verloren, im letzten Dörfchen stand dann "Achtung, checken Sie ihren Tank, wir haben die einzige Tankstelle für fast 200km!". Danach kamen uns dann nurnoch Logging trucks entgegen, also diese diesen Laster mit Baumstämmen drauf. Wir sind auf ehemaligen Logging Strassen gefahren, jetzt zwar geteert aber trotzdem ziemlich ruckelig. An manchen Stellen etwas eng, aber es ging.
Die ganze Strecke lang sah man Wälder in unterschiedlichen Stadien, entweder alt, oder kleine Pflänzchen oder so mittelgrosse Bäume die halbwegs wild aussahen, da die ganzen Wälder da eben Regelmässig geholzt und dann wieder nachgepflanzt werden.
Wir sind dann so gegen 11 am Strand angekommen und sind den dann erstmal für so ne halbe Stunde auf und ab gelaufen und haben dabei ein bisschen Feuerholz gesammelt, von dem da echt Tonnen rumlagen! Teilweise auch ganze Baumstämme, höher als ich und dann mal so 30 Meter lang. Die haben wir natürlich nicht als Feuerholz mitgeschleppt, nur die kleinen Stückchen (auch länger als ich, aber dünner, und nur die leichten, die sich nicht mit Wasser vollgesogen haben). Dann haben wir angefangen unsere Zelte aufzubauen. Wir haben direkt am Strand gezeltet, kurz bevor der Sand angefangen hat. Man hat die ganze Zeit die Wellen brechen hören und Vögel schreien.
Die Zelten waren dann ganz okay zum aufbauen, wir haben je zu zweit eins gehabt und der Guide hat uns abwechselnd beim aufbauen geholfen, dann haben wir "zusammen" das Kochzelt aufgebaut, also eigentlich ne Plane über nem Picknicktisch neben ner Feuerstelle. Dann haben wir Mädels mit Mittagessen kochen angefangen während unser Guide noch über jedes der Zelte ne extra Plane gespannt hat damit es sicher nicht nass wird.
Wir hatten Veggie Burger zu Mittag, die waren super lecker! Anstatt Fleisch hatten wir sonen Mix in Fleischform mit Reis, Käse und so, haben die angebraten, Ketchup drauf und fertig. dazu gabs dann noch Tee.
Danach gings los zum ersten Trail, mit dem Auto zum Start gefahren, Regenhose und Gummistiefel an und im Gänsemarsch den Berg hoch. Über Knöcheltiefen Schlamm, kleine Äste, kleine Bäche die den Weg runter plätschern und ein Bach der den Weg gekreuzt hat, unter Baumstämmen durch, über Baumstämme geklettert und das alles Bergauf während eine dicke graue Wolke irgendwo über den Bäumen hing.
Irgendwann sind wir dann einfach mittendrin wieder umgedreht - wir sind den ja nur einfach so gelaufen. Dann ging das alles also wieder von vorne los, dieses Mal nur noch mit bei mir kontrolliertem Fallen - einfach bei kleineren Höhen nicht in die hocke gehen und sich festhalten während ein Fuss langsam auf den Boden gelassen wird sondern einfach springen. Geht schneller und man macht sich nicht so dreckig wie bei der zweiten Methode, die andere angewendet haben: Poporutsche :D Matsch war ja genug da und die Regenhosen haben alles abgehalten.
Nach dem Trail waren wir dann alle genug dreckig und nichtmehr kalt sondern warm. Deswegen war das nächste dann etwas ruhiger, wir sind zu einem anderen Strand gefahren, da erstmal nen Berg runter gelaufen um zum Strand zu kommen und da hat uns unser Guide da gerade Ebbe war gezeigt, was so alles in diesem Gebiet lebt. Eigentlich dasselbe wie auf Salt Spring, und das hatte ich ja schon ein paar Mal gesehen. Interessant waren aber so Tiere die Rubber Kites oder so ähnlich heissen, und dann wie immer diese kleinen Anemonen die an deinen Fingern saugen wenn man den Finger in die Mitte steckt :)
Wir sind einen kleinen Felsen raufgeklettert, haben uns da mal kurz die Landschaft angeguckt und sind wieder runter… mehr oder weniger elegant, der Fels war ziemlich glatt, und es gab wenige Sachen zum Festhalten. Aber irgendwie haben wird geschafft. Danach kamen dann leichtere Sachen, auch wenn man auf dem Seegrass auf den Steinen immernoch sehr leicht ausgerutscht ist. Da wir alle Gummistiefel hatten sind wir auf den kleinen Steinen etwas weiter ins Meer rein gegangen und haben da nach Tieren Ausschau gehalten, haben wirklich wie Kleinkinder mit den Anemonen gespielt und haben dann einen Baby Seestern gefunden und alle mal in der Hand gehalten.
Da überall Muscheln rumlagen hat unser Guide noch ein paar davon gesammelt um sie später zum Abendessen zu machen.
Dann gings den kleinen Berg wieder hoch zum Auto und dann zu unserem Camp, wo wir dann angefangen haben zu Kochen, Curry mit Reis und Tee, während unser Guide das Feuer angezündet hat. Es hat auch langsam angefangen zu regnen, aber das war dann auch kein Problem mehr mit unseren Regenhosen- und Jacken. Wir haben alle nur noch ein paar mehr schichten angezogen. Ich haben mich bis auf mein Top ausgezogen nur um möglichst nahe an meine Haut eine neue warme Schicht anzuziehen.
Das Essen war dann richtig gut, auch wenn ich keine Muscheln gegessen habe hatten wir das Curry und danach noch ein paar der Brötchen für die Burger fürs Mittagessen mit selbstgemachter Knoblauchbutter und danach hatten wir alle ein grosses Stück Brownie und Marshmallows überm Feuer, ein richtig gemütlicher Abend also!
Gegen acht Uhr war es nur schon stock dunkel, und ab da kann man irgendwie wenig machen, deswegen waren wir gegen halb zehn schon im Bett, auch wenn das nochmal etwas aufwendiger war: Wir haben uns etwa 20 min im Auto umgezogen, einfach ein paar schichten gewechselt und etwas weniger angezogen und sind dann alle zusammen mit einer Taschenlampe händchenhaltend aufs Klo gerannt, den grössten Pfützen ausweichend. Das Klo war mehr ein Plumsklo, aber mit Kloschüssel. Also ganz annehmbar, es gibt schlimmeres. Nur Händewaschen ging nicht, aber wir hatten Desinfektionszeug und haben einfach mal gehofft das reicht.
Dann haben wir unsere Schlafanzüge und nochmal einen extra Sack bekommen und mussten dann zuerst in den extra Sacke, weil der irgendwie wärmer war und damit dann in den Schlafsack. Bis man das geschafft hatte war einem dann wieder warm! Auch wenn wir davor alle etwas gefroren hatten. Wir haben von unserem Zelt dann noch ein bisschen dem Feuer beim ausgehen zugeguckt und dann langsam eingeschlafen gegen 11.
Am nächsten Morgen hat unser Guide uns so gegen halb acht geweckt und es gab Frühstück, einfach Müsli und Früchte mit Milch und Yoghurt und Tee/Kaffee. Danach wurden die Zelte wieder abgebaut und so ca gegen zehn sind wir los… geplant war gegen neun, aber wir Mädels waren irgendwie nicht so schnell wie erwartet beim Abbauen und essen, es war ja auch morgen!
Wir sind dann nur auf einen Trank gegangen, das war dann endlich der Juan de Fuca Trail nach dem der ganze Trip benannt war. Auch wenn wir nur teile gelaufen sind, also nur ein ganz kleinen stück eigentlich. Wir sind wieder zu einem Strand gefahren, den Berg davor runtergelaufen und haben dann ein paar Surfern zugeguckt, die Wellen sahen richtig genial aus, und die Surfer hatten echt was drauf! Wir haben uns dann aber von ihnen losgerissen und sind eine ganze Weile am Strand entlang gelaufen. Erst kleine Steine, dann Sand, dann wieder kleine Steine… einfach nur Sachen, die unter deinen Schuhen wegrutschen und das laufen richtig anstrengend macht! Nach einer gefühlten Ewigkeit durften wir uns dann hinsetzen während der Guide gecheckt hat ob wir durch eine Höhle zum Wasserfall laufen können oder wegen Wasser aussenrum laufen müssen. Während er weg war haben wir erstmal unsere Äpfel gegessen und dann jeder noch nen Müsliriegel, auch wenn wir ja eigentlich gerade erst Frühstück hatten.
Wir konnten dann nicht durch die Höhle, aber kurz mal reingucken, nachdem wir über die Felsen vorm Eingang geklettert sind. dann mussten wir umdrehen und vom Strand auf einen Teil des Juan de Fuca Trails und der war wie der Trail am Tag davor: Steil, matschig und voller Hindernisse. Am Ende bin ich nurnoch einfach geradeaus durch den knöchelhochen Matsch, hatte ja Gummistiefel. Von denen ich jetzt ein totaler Fan bin, es gibt keine besseren Schuhe als Gummistiefel!
Die Sicht auf den Wasserfall von oben war toll! Auch wenn der Wasserfall bei mir da nur einen kleinen Teil ausmacht, wir standen auf einer Anhöhe mit freier Sicht auf eine kleine Bucht, in der auf der einen Seite eben der kleine Wasserfall war, und dann einige Bäume an den Seiten, an dem Tag gerade auch blauer Himmel und unten klares Wasser mit einem grossen Felsen im Wasser, der bei jeder Welle überspült wurde und dann wieder aufgetaucht ist. Einfach Wunderschön!
Viel zu schnell sind wir dann wieder zurück zum Strand und haben uns da erstmal alle in die Sonne gelegt, die wenigen sonnigen Stunden mussten wir ja ausnutzen! Und mit unseren 3 Schichten an Klamotten wurde es auch nicht kalt draussen.
Irgendwann hat unser Guide uns dann wieder aufgescheucht und es ging wieder viel zu lang am Strand entlang und dann den Berg zum Parkplatz hoch. Endlich wieder am Auto haben wir alle uns dann erstmal umgezogen auf nurnoch eine Schicht, es war so warm!
Der nächste Stopp war dann Mittagessen an Picknicktischen am nächsten Strand, Wraps dieses Mal, auch richtig gut. Und dann, da wir so lange in der Sonne gelegen haben, hatten wir leider keine Zeit mehr für noch einen Wasserfall und wir sind wieder mit dem Auto zurück gefahren, auf die Fähre, auf die Insel und dann nach Hause. Und dort dann erstmal lange geduscht um den Wald und Matsch überall weg zu bekommen und alle Klamotten in die Wäsche geschmissen.
Achja, und ich hab zwar immernoch keine Waage, aber der Titel stimmt… neben den Mahlzeiten hatten wir Chips und Müsliriegel und alles, wir haben die ganze Zeit durchgegessen! Es war extrem. Auch wenn das ganze Essen vegetarisch und Bio und alles war.
Morgen gehe ich dann nochmal in die Stadt, übermorgen Abend ist der 18te einer Japanischen Freundin wo ich hin gehen werde und Montag ist dann leider auch schon wieder schule.
Bis bald!
Ich war die letzten 2 Tage mit einer richtig geilen (deutschen) Gruppe wandern, an der Westküste Vancouver Islands. Wir waren genialerweise nur 4 Mädels und dann natürlich der Guide von Island Escapades.
Mittwoch morgen ging es los, wir haben eine Fähre rüber von unserer Insel auf die nächst grössere Insel genommen, sind einmal quer über diese Insel gefahren und waren dann eigentlich schon da, es war etwas mehr als eine Stunde fahren, also nicht so lang. So auf der hälfte der Strecke haben wir dann Radio verloren, im letzten Dörfchen stand dann "Achtung, checken Sie ihren Tank, wir haben die einzige Tankstelle für fast 200km!". Danach kamen uns dann nurnoch Logging trucks entgegen, also diese diesen Laster mit Baumstämmen drauf. Wir sind auf ehemaligen Logging Strassen gefahren, jetzt zwar geteert aber trotzdem ziemlich ruckelig. An manchen Stellen etwas eng, aber es ging.
Die ganze Strecke lang sah man Wälder in unterschiedlichen Stadien, entweder alt, oder kleine Pflänzchen oder so mittelgrosse Bäume die halbwegs wild aussahen, da die ganzen Wälder da eben Regelmässig geholzt und dann wieder nachgepflanzt werden.
Wir sind dann so gegen 11 am Strand angekommen und sind den dann erstmal für so ne halbe Stunde auf und ab gelaufen und haben dabei ein bisschen Feuerholz gesammelt, von dem da echt Tonnen rumlagen! Teilweise auch ganze Baumstämme, höher als ich und dann mal so 30 Meter lang. Die haben wir natürlich nicht als Feuerholz mitgeschleppt, nur die kleinen Stückchen (auch länger als ich, aber dünner, und nur die leichten, die sich nicht mit Wasser vollgesogen haben). Dann haben wir angefangen unsere Zelte aufzubauen. Wir haben direkt am Strand gezeltet, kurz bevor der Sand angefangen hat. Man hat die ganze Zeit die Wellen brechen hören und Vögel schreien.
Die Zelten waren dann ganz okay zum aufbauen, wir haben je zu zweit eins gehabt und der Guide hat uns abwechselnd beim aufbauen geholfen, dann haben wir "zusammen" das Kochzelt aufgebaut, also eigentlich ne Plane über nem Picknicktisch neben ner Feuerstelle. Dann haben wir Mädels mit Mittagessen kochen angefangen während unser Guide noch über jedes der Zelte ne extra Plane gespannt hat damit es sicher nicht nass wird.
Wir hatten Veggie Burger zu Mittag, die waren super lecker! Anstatt Fleisch hatten wir sonen Mix in Fleischform mit Reis, Käse und so, haben die angebraten, Ketchup drauf und fertig. dazu gabs dann noch Tee.
Danach gings los zum ersten Trail, mit dem Auto zum Start gefahren, Regenhose und Gummistiefel an und im Gänsemarsch den Berg hoch. Über Knöcheltiefen Schlamm, kleine Äste, kleine Bäche die den Weg runter plätschern und ein Bach der den Weg gekreuzt hat, unter Baumstämmen durch, über Baumstämme geklettert und das alles Bergauf während eine dicke graue Wolke irgendwo über den Bäumen hing.
Irgendwann sind wir dann einfach mittendrin wieder umgedreht - wir sind den ja nur einfach so gelaufen. Dann ging das alles also wieder von vorne los, dieses Mal nur noch mit bei mir kontrolliertem Fallen - einfach bei kleineren Höhen nicht in die hocke gehen und sich festhalten während ein Fuss langsam auf den Boden gelassen wird sondern einfach springen. Geht schneller und man macht sich nicht so dreckig wie bei der zweiten Methode, die andere angewendet haben: Poporutsche :D Matsch war ja genug da und die Regenhosen haben alles abgehalten.
Nach dem Trail waren wir dann alle genug dreckig und nichtmehr kalt sondern warm. Deswegen war das nächste dann etwas ruhiger, wir sind zu einem anderen Strand gefahren, da erstmal nen Berg runter gelaufen um zum Strand zu kommen und da hat uns unser Guide da gerade Ebbe war gezeigt, was so alles in diesem Gebiet lebt. Eigentlich dasselbe wie auf Salt Spring, und das hatte ich ja schon ein paar Mal gesehen. Interessant waren aber so Tiere die Rubber Kites oder so ähnlich heissen, und dann wie immer diese kleinen Anemonen die an deinen Fingern saugen wenn man den Finger in die Mitte steckt :)
Wir sind einen kleinen Felsen raufgeklettert, haben uns da mal kurz die Landschaft angeguckt und sind wieder runter… mehr oder weniger elegant, der Fels war ziemlich glatt, und es gab wenige Sachen zum Festhalten. Aber irgendwie haben wird geschafft. Danach kamen dann leichtere Sachen, auch wenn man auf dem Seegrass auf den Steinen immernoch sehr leicht ausgerutscht ist. Da wir alle Gummistiefel hatten sind wir auf den kleinen Steinen etwas weiter ins Meer rein gegangen und haben da nach Tieren Ausschau gehalten, haben wirklich wie Kleinkinder mit den Anemonen gespielt und haben dann einen Baby Seestern gefunden und alle mal in der Hand gehalten.
Da überall Muscheln rumlagen hat unser Guide noch ein paar davon gesammelt um sie später zum Abendessen zu machen.
Dann gings den kleinen Berg wieder hoch zum Auto und dann zu unserem Camp, wo wir dann angefangen haben zu Kochen, Curry mit Reis und Tee, während unser Guide das Feuer angezündet hat. Es hat auch langsam angefangen zu regnen, aber das war dann auch kein Problem mehr mit unseren Regenhosen- und Jacken. Wir haben alle nur noch ein paar mehr schichten angezogen. Ich haben mich bis auf mein Top ausgezogen nur um möglichst nahe an meine Haut eine neue warme Schicht anzuziehen.
Das Essen war dann richtig gut, auch wenn ich keine Muscheln gegessen habe hatten wir das Curry und danach noch ein paar der Brötchen für die Burger fürs Mittagessen mit selbstgemachter Knoblauchbutter und danach hatten wir alle ein grosses Stück Brownie und Marshmallows überm Feuer, ein richtig gemütlicher Abend also!
Gegen acht Uhr war es nur schon stock dunkel, und ab da kann man irgendwie wenig machen, deswegen waren wir gegen halb zehn schon im Bett, auch wenn das nochmal etwas aufwendiger war: Wir haben uns etwa 20 min im Auto umgezogen, einfach ein paar schichten gewechselt und etwas weniger angezogen und sind dann alle zusammen mit einer Taschenlampe händchenhaltend aufs Klo gerannt, den grössten Pfützen ausweichend. Das Klo war mehr ein Plumsklo, aber mit Kloschüssel. Also ganz annehmbar, es gibt schlimmeres. Nur Händewaschen ging nicht, aber wir hatten Desinfektionszeug und haben einfach mal gehofft das reicht.
Dann haben wir unsere Schlafanzüge und nochmal einen extra Sack bekommen und mussten dann zuerst in den extra Sacke, weil der irgendwie wärmer war und damit dann in den Schlafsack. Bis man das geschafft hatte war einem dann wieder warm! Auch wenn wir davor alle etwas gefroren hatten. Wir haben von unserem Zelt dann noch ein bisschen dem Feuer beim ausgehen zugeguckt und dann langsam eingeschlafen gegen 11.
Am nächsten Morgen hat unser Guide uns so gegen halb acht geweckt und es gab Frühstück, einfach Müsli und Früchte mit Milch und Yoghurt und Tee/Kaffee. Danach wurden die Zelte wieder abgebaut und so ca gegen zehn sind wir los… geplant war gegen neun, aber wir Mädels waren irgendwie nicht so schnell wie erwartet beim Abbauen und essen, es war ja auch morgen!
Wir sind dann nur auf einen Trank gegangen, das war dann endlich der Juan de Fuca Trail nach dem der ganze Trip benannt war. Auch wenn wir nur teile gelaufen sind, also nur ein ganz kleinen stück eigentlich. Wir sind wieder zu einem Strand gefahren, den Berg davor runtergelaufen und haben dann ein paar Surfern zugeguckt, die Wellen sahen richtig genial aus, und die Surfer hatten echt was drauf! Wir haben uns dann aber von ihnen losgerissen und sind eine ganze Weile am Strand entlang gelaufen. Erst kleine Steine, dann Sand, dann wieder kleine Steine… einfach nur Sachen, die unter deinen Schuhen wegrutschen und das laufen richtig anstrengend macht! Nach einer gefühlten Ewigkeit durften wir uns dann hinsetzen während der Guide gecheckt hat ob wir durch eine Höhle zum Wasserfall laufen können oder wegen Wasser aussenrum laufen müssen. Während er weg war haben wir erstmal unsere Äpfel gegessen und dann jeder noch nen Müsliriegel, auch wenn wir ja eigentlich gerade erst Frühstück hatten.
Wir konnten dann nicht durch die Höhle, aber kurz mal reingucken, nachdem wir über die Felsen vorm Eingang geklettert sind. dann mussten wir umdrehen und vom Strand auf einen Teil des Juan de Fuca Trails und der war wie der Trail am Tag davor: Steil, matschig und voller Hindernisse. Am Ende bin ich nurnoch einfach geradeaus durch den knöchelhochen Matsch, hatte ja Gummistiefel. Von denen ich jetzt ein totaler Fan bin, es gibt keine besseren Schuhe als Gummistiefel!
Die Sicht auf den Wasserfall von oben war toll! Auch wenn der Wasserfall bei mir da nur einen kleinen Teil ausmacht, wir standen auf einer Anhöhe mit freier Sicht auf eine kleine Bucht, in der auf der einen Seite eben der kleine Wasserfall war, und dann einige Bäume an den Seiten, an dem Tag gerade auch blauer Himmel und unten klares Wasser mit einem grossen Felsen im Wasser, der bei jeder Welle überspült wurde und dann wieder aufgetaucht ist. Einfach Wunderschön!
Viel zu schnell sind wir dann wieder zurück zum Strand und haben uns da erstmal alle in die Sonne gelegt, die wenigen sonnigen Stunden mussten wir ja ausnutzen! Und mit unseren 3 Schichten an Klamotten wurde es auch nicht kalt draussen.
Irgendwann hat unser Guide uns dann wieder aufgescheucht und es ging wieder viel zu lang am Strand entlang und dann den Berg zum Parkplatz hoch. Endlich wieder am Auto haben wir alle uns dann erstmal umgezogen auf nurnoch eine Schicht, es war so warm!
Der nächste Stopp war dann Mittagessen an Picknicktischen am nächsten Strand, Wraps dieses Mal, auch richtig gut. Und dann, da wir so lange in der Sonne gelegen haben, hatten wir leider keine Zeit mehr für noch einen Wasserfall und wir sind wieder mit dem Auto zurück gefahren, auf die Fähre, auf die Insel und dann nach Hause. Und dort dann erstmal lange geduscht um den Wald und Matsch überall weg zu bekommen und alle Klamotten in die Wäsche geschmissen.
Achja, und ich hab zwar immernoch keine Waage, aber der Titel stimmt… neben den Mahlzeiten hatten wir Chips und Müsliriegel und alles, wir haben die ganze Zeit durchgegessen! Es war extrem. Auch wenn das ganze Essen vegetarisch und Bio und alles war.
Morgen gehe ich dann nochmal in die Stadt, übermorgen Abend ist der 18te einer Japanischen Freundin wo ich hin gehen werde und Montag ist dann leider auch schon wieder schule.
Bis bald!
Freitag, 21. März 2014
Seattle!
Hey,
ich weiss, ich hab schon länger nichtmehr geschrieben, das lag einerseits dadran das nicht so viel passiert ist und andererseits daran das ich nicht so viel Lust hatte, also fang ich jetzt einfach mal an mit dem wichtigsten, was es zu erzählen gibt: Dem Seattle trip.
Wir sind am Dienstag morgen auf der ersten Fähre nach Vancouver gefahren, die Fahrt war n bisschen langweilig, aber die Gruppen haben schiech gebildet: meine beste Deutsche Freundin hier und ich sind gute Freunde mit 2 der Jungs, die alle auf einem Zimmer waren, das heisst wir waren die ganze Zeit mit denen unterwegs.. oder die Meiste Zeit. Sonst gabs nur reine Mädchen Gruppen, so wie immer eben, nur das wirklich jeder mit jedem klar gekommen ist im grossen und ganzen.
In Vancouver haben wir dann unseren Tour guide getroffen, der auch den Bus nach Seattle gefahren hat. Er war so um die 25 Jahre alt und super nett. Wir 5 (2 Mädels, 3 Jungs) haben uns die letzte Reihe geschnappt und da die Fahrt über geredet und Musik gehört und gegessen. Wir mussten dann auch noch n Formular ausfüllen um über die Grenze zu kommen, waren dann an der Grenze und mussten da dann erstmal Fingerabdrücke scannen, Gepäck kontrollieren lassen und den Bus natürlich und konnten dann weiter. Als wir auf unsere Passkontrolle warten musste fing natürlich wie immer in solchen Situationen das grosse pass vergleichen an. Wir deutschen haben untereinander nur über die Passbilder der anderen gelacht, aber die japanischen Pässe waren dann interessanter, die haben alles auf japanisch und Englisch stehen (während von den ca. 8 Sprachen im deutsche Pass kein Japanisch oder Chinesisch oder Koreanisch dabei ist!), sind aussen schwarz oder richtig tief dunkelblau, und ausserdem sehen die Unterschriften so schön aus! Kein Hingekritzelter Name sonder schöne ordentliche Schriftzeichen!
Weil am Dienstag morgen n Helikopter Unglück nahe der Space Needle wo auch unser Hotel war war, haben wir nicht wie geplant zuerst die Duck Tour gemacht, sondern waren erst in einem Outlet center shoppen, 4 Stunden lang! Markenklamotten billig kaufen, das war super! Wir waren zu dritt unterwegs, wir zwei Mädels und haben einen der Jungs mitgeschleppt, der sich auch n paar Sachen gekauft hat und so, er hat es zwar nicht so genossen wie wir, aber ich denke er hatte trotzdem Spass.
Als wir dann in Seattle angekommen sind war es schon spät, deswegen sind wir nur kurz an der Space needle vorbei, haben n paar Bilder gemacht, und sind dann alle zusammen essen gegangen, wir Jugendlichen alle an einem Tisch, also 15 Personen Tisch und die Erwachsenen n bisschen weiter entfernt, und das essen war super gut! Auch wenn wir alle nicht so Hunger hatten.
Man sah übrigens ein paar Kamera teams, ich glaube wir sind ein paar mal im Hintergrus von irgendwelchen Reportern die über den Absturz berichten, und wir haben einige Blumen gesehen. Es sind wohl 2 Menschen gestorben.
Zurück im Hotel war es dann noch nicht so spät, also sind wir nochmal ins Jungszimmer und haben mit denen geredet, wir Mädels haben uns die Haare gemacht und dann haben zwei gewisse Leute mit einem meiner Haargummis n Krieg angefangen… der sich übrigens bis zum letzten Tag hingezogen hat! Aber es war ganz lustig zuzugucken, wie die zwei sich unauffällig hinter Menschen versteckt haben um nicht getroffen zu werden und dann wenn das Haargummi wie eig immer daneben ging wie man es am unauffälligsten und schnellsten wieder aufhebt!
Am nächsten Morgen war dann um 8:30 treffen beim Frühstücksraum, wo uns dann gesagt wurde das wir uns 9:15 in der Lobby treffen. das Rührstück war okay, normales Amerikanisches kontinental breakfast, nur die Waffeln sollen wohl besser als in anderen Hotels gewesen sein.
Um 9:15 waren wir dann fast komplett und n paar min später kamen dann die letzten eingetrudelt und es ging los, zuerst ne walking tour durch downtown, von unserem Hotel bis zur Pine street, die dann runter zum Fischmarkt und von da an dann zur Underground Tour, die nicht verpflichtend war. Einer der Jungs und ich wollten die aber machen, also ist hat dann unsere ganze 6er Gruppe entschieden die zu machen, und sie war richtig gut: Seattle wurde ja eigentlich auf sich selbst gebaut, also die erste Stadt war auf Sand gebaut der regelmässig durch die Flut überschwemmst wurde, was logischerweise nicht so toll ist. Durch das grosse Feuer wurden dann 36 Blocks zerstört und die Stadt wurde wieder aufgebaut, nur dieses Mal sozusagen im zweiten Stock: Die Häuser wurden zwar wieder auf dem Sand gebaut, aber die Strassen in der Mitte wurden ein Stockwerk nach oben verlegt, mit riesigen Stützen auf dem Boden. Bevor das fertiggestellt wurde mussten die Menschen immer an jeder Strassenecke ne Leiter hoch klettern, über die Stütze laufen und dann auf der anderen Seite wieder runter klettern. 18 Leute sind dabei in den Tod gestürzt - laut unserem Guide betrunkene Männer die nach dem Kneipenbesuch nichtmehr gerade gehen konnten.
Danach waren wir zu sechst in der cheese cake factory Montag essen, das ist das Restaurant, wo Penny aus The big bang theory arbeitet. Sie haben richtig gutes Essen, haben nen guten Preis und die cheese cakes sind himmlisch! Wir hatten 4 Stücke, alle von verschiedenen Kuchen, und haben die zu sechst nicht aufgegessen bekommen. Aber sie waren alle top, ich glaube wir waren alle noch nie so voll nach einem Restaurant!
Am Nachmittag gings dann zum EMP Museum, da hatten sie eine Sciencefiction ausstellung, eine Horror, eine Fantast, eine zu Nirvana, Jim Hendrix und dann konnte man auch noch selber Instrumente ausprobieren.
Ich habe mich zuerst auf den Science Fiktion Part gestürzt und wurde nicht enttäuscht: Kirks Kapitänsstuhl, Datas Uniform, der Helm einen Anubis Wache, Neos Kostüm (Matrix) und so weiter! Dann Horror, da ich aber keinen der Filme wirklich kannte waren wir da in ein paar Sekunden durch. Danach haben wir das selber Musik machen ausprobiert, aber da viel zu viele Menschen da waren und ich ja ei kein Instrument spiele wurde uns das nach 10 min langweilig und wir haben uns auf die Fantasy Ausstellung gestürzt, die richtig toll war! Stab und Krone der weissen Hexe aus Narnia, eins von Sirius Blacks Kostümen, Kostüme aus the Prinzess bride und viele mehr, dann konnte man noch seine eigene Fantasy Weltkarte erstellen und andere Sachen machen, da haben wir uns dann richtig lange aufgehalten! Als das Museum dann um 5 zugemacht hat haben wir uns am Ausgang getroffen und sind alle zusammen auf die Space needle, man hatte ne super Sicht über Seattle von oben, aber es war super windig und kalt, also sind wir nur einmal draussen rumgelaufen und haben dann dasselbe drinnen gemacht und dann gab es auch noch einen Bildschirm, an dem man die 360° Sicht hatte und sich verschieden Tageszeiten angucken konnte. Der Sonnenuntergang gegen 9 war wirklich wunderschön dadrauf!
Nach nem kurzen Besuch im Souvenir Shop, der vollkommen überteuert war sind wir dann zum nächsten Food Court Abendessen gegangen, ohne das es beabsichtigt war sassen alle 15 von uns am Ende am selben Tisch und 13 Leute davon hatten Pizza, die richtig gut war.
Als wir dann so gegen 7:30 wieder im Hotel waren war es zu spät um noch was draussen zu machen und die Lehrer wollten uns auch nicht gehen lassen und zu früh zum schlafen, also haben wir uns wieder mit den Jungs getroffen, der Haargummi Krieg wurde fortgeführt und wir haben ein neues japanisches Kartenspiel gelernt, das richtig viel Spass macht!
Am letzten Tag war wie am letzten Tag auch treffen um 9:15 in der Lobby, es waren mal wieder fast alle pünktlich, und dann um 10 war unsere Duck tour. Ducks sind Amphibienfahrzeuge, das heisst sie können auf dem Land und im Wasser fahren. Ich hab zum Glück nen Sitz neben einem der Jungs den ich mag bekommen und unser Tour guide war richtig genial, hatte sehr viele Witze parat, wusste viel und hatte super Musik. Als wir losgefahren sind hat die Star Wars Melodie angefangen zum Beispiel.
Wir sind dann an vielen Sachen die wir schon kannten vorbei gekommen, aber es war trotzdem wieder interessant. Es war etwas kalt weil so Ducks offen sind, aber auf jedem Sitz lag ne Decke bereit, also ging es noch. Der Wasser Part war dann auch richtig schön, mit ner super Sicht auf die Skyline.
Danach hatten wir 2 Stunden zweit zum Shoppen, da waren meine Freundin und ich dann alleine weil wir die Jungs nicht wirklich zum Bikini shoppen mitnehmen wollten. Wir haben an dem nachmittag aber noch viel mehr als nur Bikinis gekauft im Endeffekt… :D
gegen 2 waren wir dann alle wieder zurück am Hotel und haben uns in den Bus gesetzt, wir haben wieder die letzte Reihe bekommen und haben es uns da gemütlich gemacht, in unserer festen Sitzordnung. Es lief darauf hinaus, das ich am Ende auf drei Personen lag: Meine Freundin hinter mir, an die ich mich gelehnt hab und meine Beine über die nächsten zwei Jungs ausgebreitet, richtig bequem!
Die Kanadische grenze war dann wieder n kleiner aufwand, wir mussten erst 20 min neben nem duty-free shop warten, dann so 20 min im Bus und dann waren wir endlich an der Reihe. Die Kontrolle an sich ging dann ganz schnell, sie haben nur kurz die Zettel die wir ausfüllen mussten kontrolliert, einmal kurz in den Pass geguckt und das wars, nichtmals der Bus wurde kontrolliert.
Dann gings zur Fähre, die dann so gegen 7 Uhr abends gefahren ist. Auf der Fähre haben wir alle erstmal Abend gegessen, davor, als die Schlange zu lang war, gegenseitig die Handys und Geldbeutel untersucht. Amerikanisches und Kanadisches Geld ist sehr interessant, und auch was manche Leute so an Kärtchen haben, von verschiedenen Shops, dann Karten die Freunde mal gegeben haben und so weiter. Nebenbei wurde dann mein Handy von einem der junge genommen der sich dann erstmal durch meine Bilder geklickt hat, während ich mich durch die Kamera des nächsten geklickt habe und so weiter, kollektives anti-langeweile veralten eben. Dann haben wir alle kurz gegessen und dann kam jemand auf de Idee wieder karten zu spielen,wir haben also erst ne Stunde wieder das japanische Spiel gespielt, was richtig lustig war. Wir haben alle nicht wirklich versucht unsere karten vom direkten Sitznachbarn geheim zu halten und der Japaner neben mir hat mir dann immer Tipps gegeben und so weiter. Nach ner Zeit haben wir versucht das Spiel mit 3 Teams zu spielen, also jeder Spieler hatte karten, aber die Spieler die in einem Team sind können untereinander karten tauschen und sich absprechen. Manche haben dann super auf Strategie gesetzt, ich hab auf meinen japanischen Teamkollegen vertraut und Spass gehabt. Als wir dann auf das Spiel keine Lust mehr hatten haben wir den Japanern Mao Mao beigebracht und das dann den Rest der Fahrt gespielt, es ist ja ein leichtes Spiel, das einfach richtig schnell geht eigentlich. Da wir einfach keine Lust hatten unsere karten extrem zu verstecken wusste man eigentlich immer die Karten seines Sitznachbarn, da wir 6 Leute waren nicht zu schlimm eigentlich, aber einer meiner hat mir einmal fast den Sieg vermasselt… meinen einzigen Sieg! Nur weil er wusste was meine letzte Karte war. Aber wie auch immer, es hat super Spass gemacht, und nachdem wir das Haargummi im Fährenterminal in Vancouver verloren haben gab es auch da keine Kriege mehr, auf jeden fall nicht mit Haargummis.
Und das war auch eigentlich schon der ganze Trip, er war auf jeden Fall super lustig, mit vielen netten Menschen und auch interessant. Ich bin richtig froh, das ich den gemacht hab, sonst hätte ich wirklich ein Highlight verpasst!
Bis zum nächsten Mal dann!
ich weiss, ich hab schon länger nichtmehr geschrieben, das lag einerseits dadran das nicht so viel passiert ist und andererseits daran das ich nicht so viel Lust hatte, also fang ich jetzt einfach mal an mit dem wichtigsten, was es zu erzählen gibt: Dem Seattle trip.
Wir sind am Dienstag morgen auf der ersten Fähre nach Vancouver gefahren, die Fahrt war n bisschen langweilig, aber die Gruppen haben schiech gebildet: meine beste Deutsche Freundin hier und ich sind gute Freunde mit 2 der Jungs, die alle auf einem Zimmer waren, das heisst wir waren die ganze Zeit mit denen unterwegs.. oder die Meiste Zeit. Sonst gabs nur reine Mädchen Gruppen, so wie immer eben, nur das wirklich jeder mit jedem klar gekommen ist im grossen und ganzen.
In Vancouver haben wir dann unseren Tour guide getroffen, der auch den Bus nach Seattle gefahren hat. Er war so um die 25 Jahre alt und super nett. Wir 5 (2 Mädels, 3 Jungs) haben uns die letzte Reihe geschnappt und da die Fahrt über geredet und Musik gehört und gegessen. Wir mussten dann auch noch n Formular ausfüllen um über die Grenze zu kommen, waren dann an der Grenze und mussten da dann erstmal Fingerabdrücke scannen, Gepäck kontrollieren lassen und den Bus natürlich und konnten dann weiter. Als wir auf unsere Passkontrolle warten musste fing natürlich wie immer in solchen Situationen das grosse pass vergleichen an. Wir deutschen haben untereinander nur über die Passbilder der anderen gelacht, aber die japanischen Pässe waren dann interessanter, die haben alles auf japanisch und Englisch stehen (während von den ca. 8 Sprachen im deutsche Pass kein Japanisch oder Chinesisch oder Koreanisch dabei ist!), sind aussen schwarz oder richtig tief dunkelblau, und ausserdem sehen die Unterschriften so schön aus! Kein Hingekritzelter Name sonder schöne ordentliche Schriftzeichen!
Weil am Dienstag morgen n Helikopter Unglück nahe der Space Needle wo auch unser Hotel war war, haben wir nicht wie geplant zuerst die Duck Tour gemacht, sondern waren erst in einem Outlet center shoppen, 4 Stunden lang! Markenklamotten billig kaufen, das war super! Wir waren zu dritt unterwegs, wir zwei Mädels und haben einen der Jungs mitgeschleppt, der sich auch n paar Sachen gekauft hat und so, er hat es zwar nicht so genossen wie wir, aber ich denke er hatte trotzdem Spass.
Als wir dann in Seattle angekommen sind war es schon spät, deswegen sind wir nur kurz an der Space needle vorbei, haben n paar Bilder gemacht, und sind dann alle zusammen essen gegangen, wir Jugendlichen alle an einem Tisch, also 15 Personen Tisch und die Erwachsenen n bisschen weiter entfernt, und das essen war super gut! Auch wenn wir alle nicht so Hunger hatten.
Man sah übrigens ein paar Kamera teams, ich glaube wir sind ein paar mal im Hintergrus von irgendwelchen Reportern die über den Absturz berichten, und wir haben einige Blumen gesehen. Es sind wohl 2 Menschen gestorben.
Zurück im Hotel war es dann noch nicht so spät, also sind wir nochmal ins Jungszimmer und haben mit denen geredet, wir Mädels haben uns die Haare gemacht und dann haben zwei gewisse Leute mit einem meiner Haargummis n Krieg angefangen… der sich übrigens bis zum letzten Tag hingezogen hat! Aber es war ganz lustig zuzugucken, wie die zwei sich unauffällig hinter Menschen versteckt haben um nicht getroffen zu werden und dann wenn das Haargummi wie eig immer daneben ging wie man es am unauffälligsten und schnellsten wieder aufhebt!
Am nächsten Morgen war dann um 8:30 treffen beim Frühstücksraum, wo uns dann gesagt wurde das wir uns 9:15 in der Lobby treffen. das Rührstück war okay, normales Amerikanisches kontinental breakfast, nur die Waffeln sollen wohl besser als in anderen Hotels gewesen sein.
Um 9:15 waren wir dann fast komplett und n paar min später kamen dann die letzten eingetrudelt und es ging los, zuerst ne walking tour durch downtown, von unserem Hotel bis zur Pine street, die dann runter zum Fischmarkt und von da an dann zur Underground Tour, die nicht verpflichtend war. Einer der Jungs und ich wollten die aber machen, also ist hat dann unsere ganze 6er Gruppe entschieden die zu machen, und sie war richtig gut: Seattle wurde ja eigentlich auf sich selbst gebaut, also die erste Stadt war auf Sand gebaut der regelmässig durch die Flut überschwemmst wurde, was logischerweise nicht so toll ist. Durch das grosse Feuer wurden dann 36 Blocks zerstört und die Stadt wurde wieder aufgebaut, nur dieses Mal sozusagen im zweiten Stock: Die Häuser wurden zwar wieder auf dem Sand gebaut, aber die Strassen in der Mitte wurden ein Stockwerk nach oben verlegt, mit riesigen Stützen auf dem Boden. Bevor das fertiggestellt wurde mussten die Menschen immer an jeder Strassenecke ne Leiter hoch klettern, über die Stütze laufen und dann auf der anderen Seite wieder runter klettern. 18 Leute sind dabei in den Tod gestürzt - laut unserem Guide betrunkene Männer die nach dem Kneipenbesuch nichtmehr gerade gehen konnten.
Danach waren wir zu sechst in der cheese cake factory Montag essen, das ist das Restaurant, wo Penny aus The big bang theory arbeitet. Sie haben richtig gutes Essen, haben nen guten Preis und die cheese cakes sind himmlisch! Wir hatten 4 Stücke, alle von verschiedenen Kuchen, und haben die zu sechst nicht aufgegessen bekommen. Aber sie waren alle top, ich glaube wir waren alle noch nie so voll nach einem Restaurant!
Am Nachmittag gings dann zum EMP Museum, da hatten sie eine Sciencefiction ausstellung, eine Horror, eine Fantast, eine zu Nirvana, Jim Hendrix und dann konnte man auch noch selber Instrumente ausprobieren.
Ich habe mich zuerst auf den Science Fiktion Part gestürzt und wurde nicht enttäuscht: Kirks Kapitänsstuhl, Datas Uniform, der Helm einen Anubis Wache, Neos Kostüm (Matrix) und so weiter! Dann Horror, da ich aber keinen der Filme wirklich kannte waren wir da in ein paar Sekunden durch. Danach haben wir das selber Musik machen ausprobiert, aber da viel zu viele Menschen da waren und ich ja ei kein Instrument spiele wurde uns das nach 10 min langweilig und wir haben uns auf die Fantasy Ausstellung gestürzt, die richtig toll war! Stab und Krone der weissen Hexe aus Narnia, eins von Sirius Blacks Kostümen, Kostüme aus the Prinzess bride und viele mehr, dann konnte man noch seine eigene Fantasy Weltkarte erstellen und andere Sachen machen, da haben wir uns dann richtig lange aufgehalten! Als das Museum dann um 5 zugemacht hat haben wir uns am Ausgang getroffen und sind alle zusammen auf die Space needle, man hatte ne super Sicht über Seattle von oben, aber es war super windig und kalt, also sind wir nur einmal draussen rumgelaufen und haben dann dasselbe drinnen gemacht und dann gab es auch noch einen Bildschirm, an dem man die 360° Sicht hatte und sich verschieden Tageszeiten angucken konnte. Der Sonnenuntergang gegen 9 war wirklich wunderschön dadrauf!
Nach nem kurzen Besuch im Souvenir Shop, der vollkommen überteuert war sind wir dann zum nächsten Food Court Abendessen gegangen, ohne das es beabsichtigt war sassen alle 15 von uns am Ende am selben Tisch und 13 Leute davon hatten Pizza, die richtig gut war.
Als wir dann so gegen 7:30 wieder im Hotel waren war es zu spät um noch was draussen zu machen und die Lehrer wollten uns auch nicht gehen lassen und zu früh zum schlafen, also haben wir uns wieder mit den Jungs getroffen, der Haargummi Krieg wurde fortgeführt und wir haben ein neues japanisches Kartenspiel gelernt, das richtig viel Spass macht!
Am letzten Tag war wie am letzten Tag auch treffen um 9:15 in der Lobby, es waren mal wieder fast alle pünktlich, und dann um 10 war unsere Duck tour. Ducks sind Amphibienfahrzeuge, das heisst sie können auf dem Land und im Wasser fahren. Ich hab zum Glück nen Sitz neben einem der Jungs den ich mag bekommen und unser Tour guide war richtig genial, hatte sehr viele Witze parat, wusste viel und hatte super Musik. Als wir losgefahren sind hat die Star Wars Melodie angefangen zum Beispiel.
Wir sind dann an vielen Sachen die wir schon kannten vorbei gekommen, aber es war trotzdem wieder interessant. Es war etwas kalt weil so Ducks offen sind, aber auf jedem Sitz lag ne Decke bereit, also ging es noch. Der Wasser Part war dann auch richtig schön, mit ner super Sicht auf die Skyline.
Danach hatten wir 2 Stunden zweit zum Shoppen, da waren meine Freundin und ich dann alleine weil wir die Jungs nicht wirklich zum Bikini shoppen mitnehmen wollten. Wir haben an dem nachmittag aber noch viel mehr als nur Bikinis gekauft im Endeffekt… :D
gegen 2 waren wir dann alle wieder zurück am Hotel und haben uns in den Bus gesetzt, wir haben wieder die letzte Reihe bekommen und haben es uns da gemütlich gemacht, in unserer festen Sitzordnung. Es lief darauf hinaus, das ich am Ende auf drei Personen lag: Meine Freundin hinter mir, an die ich mich gelehnt hab und meine Beine über die nächsten zwei Jungs ausgebreitet, richtig bequem!
Die Kanadische grenze war dann wieder n kleiner aufwand, wir mussten erst 20 min neben nem duty-free shop warten, dann so 20 min im Bus und dann waren wir endlich an der Reihe. Die Kontrolle an sich ging dann ganz schnell, sie haben nur kurz die Zettel die wir ausfüllen mussten kontrolliert, einmal kurz in den Pass geguckt und das wars, nichtmals der Bus wurde kontrolliert.
Dann gings zur Fähre, die dann so gegen 7 Uhr abends gefahren ist. Auf der Fähre haben wir alle erstmal Abend gegessen, davor, als die Schlange zu lang war, gegenseitig die Handys und Geldbeutel untersucht. Amerikanisches und Kanadisches Geld ist sehr interessant, und auch was manche Leute so an Kärtchen haben, von verschiedenen Shops, dann Karten die Freunde mal gegeben haben und so weiter. Nebenbei wurde dann mein Handy von einem der junge genommen der sich dann erstmal durch meine Bilder geklickt hat, während ich mich durch die Kamera des nächsten geklickt habe und so weiter, kollektives anti-langeweile veralten eben. Dann haben wir alle kurz gegessen und dann kam jemand auf de Idee wieder karten zu spielen,wir haben also erst ne Stunde wieder das japanische Spiel gespielt, was richtig lustig war. Wir haben alle nicht wirklich versucht unsere karten vom direkten Sitznachbarn geheim zu halten und der Japaner neben mir hat mir dann immer Tipps gegeben und so weiter. Nach ner Zeit haben wir versucht das Spiel mit 3 Teams zu spielen, also jeder Spieler hatte karten, aber die Spieler die in einem Team sind können untereinander karten tauschen und sich absprechen. Manche haben dann super auf Strategie gesetzt, ich hab auf meinen japanischen Teamkollegen vertraut und Spass gehabt. Als wir dann auf das Spiel keine Lust mehr hatten haben wir den Japanern Mao Mao beigebracht und das dann den Rest der Fahrt gespielt, es ist ja ein leichtes Spiel, das einfach richtig schnell geht eigentlich. Da wir einfach keine Lust hatten unsere karten extrem zu verstecken wusste man eigentlich immer die Karten seines Sitznachbarn, da wir 6 Leute waren nicht zu schlimm eigentlich, aber einer meiner hat mir einmal fast den Sieg vermasselt… meinen einzigen Sieg! Nur weil er wusste was meine letzte Karte war. Aber wie auch immer, es hat super Spass gemacht, und nachdem wir das Haargummi im Fährenterminal in Vancouver verloren haben gab es auch da keine Kriege mehr, auf jeden fall nicht mit Haargummis.
Und das war auch eigentlich schon der ganze Trip, er war auf jeden Fall super lustig, mit vielen netten Menschen und auch interessant. Ich bin richtig froh, das ich den gemacht hab, sonst hätte ich wirklich ein Highlight verpasst!
Bis zum nächsten Mal dann!
Mittwoch, 5. März 2014
Hockey spielen :)
Hey,
also Schule läuft alles gut, Law ist ganz okay, n bisschen schwer zu verstehen manchmal und auch mit den Menschen hab ich jetzt nicht so viel zutun, aber was solls.
Englisch ist schon besser, da hab ich n paar Leute die ich kenn, und lesen ist immer gut. Was nervt ist wenn man dann was zu den Geschichten schreiben soll oder selber ne Kurzgeschichte Schreiben soll. Auf die Note bin ich echt gespannt…
Dance ist dann nochmal lustiger, die Menschen sind alle nett, ich hab ne gute Kanadische und 2 gute deutsch Freundinnen und um ehrlich zu sein tut es ganz gut nach Sport, man kann wieder n bisschen abkühlen, es ist nicht zu anstrengend, nur manchmal braucht man etwas um die Schritte in den Kopf zu bekommen. Wir werden vermutlich in Victoria an nem dance Festival auftreten mit einem Hip-Hop und einem Jazz Stück und dann bei der Show am Ende des Jahres werden wir auch n paar Stücke haben. Darauf bin ich schon gespannt, das wird sicher super!
Und dann gibt's noch Sport, das absolut beste Fach! Meine Klasse ist einfach die Beste, um einiges besser als die kleinen bei denen ich letztes Jahr war, und wir spielen viel mehr. Die letzte Woche (wenn wir dann Schule hatten) und gestern Basketball, was manchmal n bisschen unfair war weil wir ja nen super grossen Basketballes im Kurs hatten aber es macht einfach Spass (und man ist total fertig vom vielen rennen hinterher), heute haben wir dann mit Hocken angefangen, in der Halle natürlich ohne Eis, aber trotzdem ziemlich cool. Ich und eine Japanerin sind die einzigen die das noch nie wirklich gespielt haben, also musste die Technik mit der man den Schläger hält und alles nur für uns erklärt werden (ich spiele Hockey auch mit links, wie einige Sportarten. Fühlt sich einfach besser an), die Torhüter haben sich ihre Schützer angezogen während ich und die Japanerin noch ein paar Tipps von unserem Team bekommen haben (Ball einfach schiessen und Schläger am Boden lassen :D) und dann gings los, da mindestens ein Mädchen den Ball berühren musste bevor man ein Tor schiessen konnte waren wir ziemlich mitten drin, und auch wenn ich noch nie vorher gespielt hab und die Kanadier selbst wenn sie keinen Sport mögen einfach super dadrin sind war es ein bisschen schwer, aber einfach nurnoch super spassig und total anstrengend weil man auch so viel rennen muss. Mein Team hat am Ende gewonnen, wir hatten zwei extremst gute Spieler, und damit war der tag dann zu Ende.
Ausserdem gehen wir vermutlich vor den nächsten Ferien noch indoor rock climbing auf der Insel, irgendwann an nem Donnerstag morgen in Sport, und wenn es klappt im Mai Paintball spielen! Das wäre so toll!
Sonst ist nicht so viel los, es liegt immernoch Schnee und heute Mittag kamen nochmal n paar Flocken gemixt mit regen runter, aber hoffentlich wird es bald wärmer.
Bis bald!
also Schule läuft alles gut, Law ist ganz okay, n bisschen schwer zu verstehen manchmal und auch mit den Menschen hab ich jetzt nicht so viel zutun, aber was solls.
Englisch ist schon besser, da hab ich n paar Leute die ich kenn, und lesen ist immer gut. Was nervt ist wenn man dann was zu den Geschichten schreiben soll oder selber ne Kurzgeschichte Schreiben soll. Auf die Note bin ich echt gespannt…
Dance ist dann nochmal lustiger, die Menschen sind alle nett, ich hab ne gute Kanadische und 2 gute deutsch Freundinnen und um ehrlich zu sein tut es ganz gut nach Sport, man kann wieder n bisschen abkühlen, es ist nicht zu anstrengend, nur manchmal braucht man etwas um die Schritte in den Kopf zu bekommen. Wir werden vermutlich in Victoria an nem dance Festival auftreten mit einem Hip-Hop und einem Jazz Stück und dann bei der Show am Ende des Jahres werden wir auch n paar Stücke haben. Darauf bin ich schon gespannt, das wird sicher super!
Und dann gibt's noch Sport, das absolut beste Fach! Meine Klasse ist einfach die Beste, um einiges besser als die kleinen bei denen ich letztes Jahr war, und wir spielen viel mehr. Die letzte Woche (wenn wir dann Schule hatten) und gestern Basketball, was manchmal n bisschen unfair war weil wir ja nen super grossen Basketballes im Kurs hatten aber es macht einfach Spass (und man ist total fertig vom vielen rennen hinterher), heute haben wir dann mit Hocken angefangen, in der Halle natürlich ohne Eis, aber trotzdem ziemlich cool. Ich und eine Japanerin sind die einzigen die das noch nie wirklich gespielt haben, also musste die Technik mit der man den Schläger hält und alles nur für uns erklärt werden (ich spiele Hockey auch mit links, wie einige Sportarten. Fühlt sich einfach besser an), die Torhüter haben sich ihre Schützer angezogen während ich und die Japanerin noch ein paar Tipps von unserem Team bekommen haben (Ball einfach schiessen und Schläger am Boden lassen :D) und dann gings los, da mindestens ein Mädchen den Ball berühren musste bevor man ein Tor schiessen konnte waren wir ziemlich mitten drin, und auch wenn ich noch nie vorher gespielt hab und die Kanadier selbst wenn sie keinen Sport mögen einfach super dadrin sind war es ein bisschen schwer, aber einfach nurnoch super spassig und total anstrengend weil man auch so viel rennen muss. Mein Team hat am Ende gewonnen, wir hatten zwei extremst gute Spieler, und damit war der tag dann zu Ende.
Ausserdem gehen wir vermutlich vor den nächsten Ferien noch indoor rock climbing auf der Insel, irgendwann an nem Donnerstag morgen in Sport, und wenn es klappt im Mai Paintball spielen! Das wäre so toll!
Sonst ist nicht so viel los, es liegt immernoch Schnee und heute Mittag kamen nochmal n paar Flocken gemixt mit regen runter, aber hoffentlich wird es bald wärmer.
Bis bald!
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